Optimierte Baustellen

Abläufe auf Baustellen optimieren

Quincy entwickelt den Business Case für sensor-unterstütztes Arbeiten auf Baustellen. Seine Anwendung bei Montageprozessen verspricht, die Abläufe auf Baustellen effizienter zu gestalten und die Ergebnisqualität zu verbessern: Fehlerquoten sinken – die Gesamtproduktivität steigt.

Symbol einer Hand, die einen Schraubenschlüssel hält, zudem sieht man ein WLAN-Symbol und eine Uhr

Sensor-unterstütztes Arbeiten auf Baustellen

Quincy entwickelt eine marktfähige und praxistaugliche Anwendung zur Anleitung und Unterstützung von Montageprozessen. Anwendungsfall ist der Bau großer Solarparks (Photovoltaik-Freiflächenanlagen). Der Ansatz eignet sich potenziell für ähnliche Tätigkeiten wie das Verlegen von Bahngleisen. Solche Transfermöglichkeiten untersucht Quincy ebenfalls.

 

Die technische Innovation ist ein smartes Assistenzsystem: Während der Arbeit generieren Sensoren – zum Beispiel via Smartphones oder Wearables – Daten über die Tätigkeiten. Mit diesen Daten können die Abläufe digital erfasst, optimiert und gesteuert werden. Der Einsatz vernetzter Sensoren ermöglicht einen Soll-Ist-Abgleich zwischen den geplanten und den tatsächlichen Tätigkeiten auf der Baustelle. 

 

Wartezeiten entfallen, weil die Arbeitskräfte jederzeit wissen, was zu tun und zu beachten ist. Denn das Assistenzsystem gibt ihnen eine präzise, aufgabenspezifische Anleitung sowie eine Rückmeldung über die Ausführung in Echtzeit. Fazit: Sensor-unterstütztes Arbeiten reduziert den Betreuungsaufwand und ermöglicht zugleich lernorientiertes Arbeiten.

Prozesshafte Innovation in Zusammenarbeit zwischen Forschung und Unternehmen

Die technische Grundlage bilden eine Inhouse-Entwicklung und erste Experimente vom Industriepartner MEISER Solar. Diese werden im Projekt bis zum Einsatz auf realen Solarbaustellen weiterentwickelt. Die Hardware und Software, die das Assistenzsystem bilden, werden von den Projektpartnern evaluiert, ausgewählt und im Einsatz erprobt. Unterstützt von weiteren assoziierten Praxispartnern soll die Anwendung Schritt für Schritt zur Marktreife gebracht werden.

Optimierte Abläufe mit weitreichenden wirtschaftlichen Potenzialen

Die Anwendung für sensor-unterstütztes Arbeiten auf Baustellen verspricht deutliche Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen beim Bau großer Solarparks. Sie trägt dazu bei, dass Photovoltaik-Freiflächenanlagen künftig schneller, zuverlässiger und kostengünstiger errichtet werden können. Anwendende Unternehmen könnten dadurch ihre Produktivität steigern und entsprechend Wettbewerbsvorteile erzielen. Insgesamt kann dadurch der Ausbau klimafreundlicher Solarenergie vorangetrieben und die Energiewende beschleunigt werden.

 

Sie wollen die Zukunft Ihrer Branche mitgestalten?

Reduzieren Sie Leerlaufzeiten im Prozess und arbeiten Sie ungelernte Kräfte schneller ein: Ihre Firma kann helfen, die Innovation anwendungsreif zu machen. Wenn Sie den Prototyp anwenden oder im Netzwerk mitdiskutieren wollen, schreiben Sie uns eine Mail.

Grenzen der Anwendung

Komplexe handwerkliche Tätigkeiten sind zu vielseitig für die sensor-unterstützte Erfassung. Im Fokus stehen daher Großbaustellen mit vergleichsweise repetitiven Aufgaben. Vor allem ungelernte Arbeitskräfte profitieren von sensor-unterstütztem Lernen.

Logo des IÖWs
Logo der Uni Kassel
Logo August-Wilhelm Scheer Institut Digital Research
Logo von Meiser Solar
Funded in the “Future of Work” program by the Federal Ministry of Research, Technology and Space and the European Union through "ESF Plus".
With funding from the German Federal Ministry of Research, Technology and Space
Co-funded by the European Union

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